Zittauer Kraftwerkslabor (ZKWL)

Das „Zittauer Kraftwerkslabor-ZKWL“ ist ein Labor des Instituts für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik (IPM) der Hochschule Zittau/Görlitz und wurde unter Federführung des Institutes in den Jahren 2011 bis 2015 errichtet. Das Labor dient der Erforschung  von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz, der Energiespeicherung  sowie der Nutzung erneuerbarer Energien.

EFRE SachsenDie Errichtung des ZKWL wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen gefördert.

Neben der Forschung profitiert davon auch die Lehre – insbesondere die Studiengänge Energie- und Umwelttechnik und Automatisierung und Mechatronik.

VersuchsanlageKern des Zittauer Kraftwerkslabor sind Versuchsanlagen, die im Rahmen von drei Forschungsprojekten konzipiert und aufgebaut wurden. Bei den Großversuchsanlagen handelt es sich um einen Magnetlagerversuchsstand (MFLP), eine moderne Thermische Energiespeicheranlage (THERESA) sowie ein Thermochemisches Versuchsfeld (TCV II).

Die Gesamtkosten für die drei Projekte beliefen sich auf 7 Mio. Euro, von den 6,3 Mio. EURO aus EFRE-Mitteln stammen. An der Finanzierung ist die Hochschule Zittau/Görlitz mit 10% beteiligt. Hinzu kommen noch einmal ca. 1 Mill. EURO an Baukosten für die Ertüchtigung der Halle. Zudem unterstützten die Stadtwerke Zittau GmbH aktiv dieses Vorhaben. Es ist damit die größte Forschungsinvestition seit Gründung der Hochschule Zittau/Görlitz im Jahr 1992.

Team THERESAAm 5. November 2015 wurde das Zittauer Kraftwerkslabor feierlich eingeweiht.

Die Bewilligung von drei Anschlussprojekten mit einem finanziellen Gesamtvolumen von etwa 3,7 Mio Euro und der Laufzeit von 2016 bis 2019 ermöglicht eine nachhaltige Entwicklung des Zittauer Kraftwerkslabors in den nächsten Jahren.